Fritz Vilmar u. a.
Eine umfassende Alternative zur militärischen Antiterrorismuspolitik der USA
Memorandum des
„Arbeitskreises für Friedenspolitik – Atomwaffenfreies Europa“
erschienen als Beilage der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“
Dossier Nr. 40
April 2002
2,--€
Nachfolgend werden Sie kurz über dieses Memorandum informiert. Wir bieten Ihnen dieses 20-seitige Dokument auch zum kostenlosen Download an.
Diesen Aufsatz können Sie beziehen bei:
Wissenschaft und Frieden, Rheingasse 8, 53113 Bonn
Inhalt:
„Krieg“ ist die falsche Antwort – ein fünfteiliges Gesamtkonzept
- Kategorische Ablehnung des „Krieges“ als Antiterror-Strategie
- Druck auf Israel, zur Friedesnpolitik zurückzukehren
- Ermutigung der friedenswilligen Muslime, gegen den Missbrauch des Islam Steluung zu beziehen
- Wirtschaftsprogramme gegen die Armut – Zwei Schwerpunkte
- Dem Terrorismus weniger Angriffsfläche bieten
Dokumentation zum Memorandum
Dok. 1: EU macht Front gegen Bushs politischen Kurs
Dok. 2: Frieden in Nahost ist möglich
Dok. 3: Hat der Westen über das Ausmaß des Hasses Bescheid gewußt?
Dok. 4: Rot-Grün verharrt im Neoliberalismus
Dok. 3: Methoden gegen Luftpiraten
Dok. 6: Ein demokratischer Islam ist möglich und notwendig
Das Memorandum des Arbeitskreises für Friedenspolitik – Atomwaffenfreies Europa e.V. (AKF) ist verbandsintern Ende 2001 veröffentlicht worden. Es hat sich gezeigt, dass dessen Kern, eine umfassende Alternative zu entwickeln zur militarisierten Antiterrorismuspolitik der USA auch nach der Beendigung des Taliban-Regimes in Afghanistan keineswegs gegenstandslos geworden ist.
Ganz im Gegenteil: Der Krieg in Afghanistan geht weiter und die amerikanischen Kriegsvorbereitungen gegen die von ihr so genannte Achse des Bösen (Iran, Irak, Nordkorea )– vor allem gegen den Irak – zeigen nur allzu deutlich, dass Friedensforschung und Friedensbewegung allen Grund haben, kompromissloser als bisher zu ihrem klassischen Votum zurückzukehren, dass der Krieg kein akzeptables Mittel der Politik ist. Allerdings müssen Friedensforschung und Friedensbewegung der Öffentlichkeit dazu etwas bieten – was ihnen immer schwerer gefallen ist als Kritik: eine umfassende politische Alternative. Was bis heute fehlt, ist ein Gesamtkonzept. Dem dient dieses Memorandum. Naturgemäß kann es nur einen Rahmen liefern, der im einzelnen auszufüllen wäre.
Daß unser kategorisches Nein zu der amerikanischen militarisierten Antiterrorismus-Politik keinem fundamentalistischen Pazifismus entspringt (den der AKF immer abgelehnt hat), sondern auf sehr realistischen, auch von anderen Seiten geäußerten Befürchtungen basiert, wird durch einige Berichte der Frankfurter Rundschau bestätigt, die wir als Dokumentation zum Memorandum veröffentlichen. |