Über uns
Ziele des Arbeitskreises
Der Arbeitskreis für Friedenspolitik - Atomwaffenfreies Europa - wendet sich seit 1981 gegen jegliche militärische Intervention und den Einsatz der Bundeswehr „out of aerea“ über ihren Verteidigungsauftrag hinaus. In den ersten Jahren engagierte er sich vor allem für den Abzug aller Atomwaffen aus Europa.
Er fordert demgegenüber den Übergang zu strikt defensiver Verteidigung.
Der Arbeitskreis tritt für eine friedenstiftende, d.h. solidarische Hilfe leistende Politik in ganz Europa und der Dritten Welt ein.
Zur Geschichte des Arbeitskreises
Der AKF ist aus dem westdeutschen Widerstand gegen die atomare Bewaffnung und Kriegführung hervorgegangen, der Anfang der achtziger Jahre zeitweilig weit über eine Million Aktive vereinte. Nach seiner Gründung 1981 organisierte er große Diskussionsveranstaltungen und Kongresse mit Tausendern von Teilnehmern. Er schuf ein Friedenskolleg für die Friedensbewegung. Ein weiterer Schwerpunkt war eine intensive Öffentlichkeitsarbeit.
Da der Arbeitskreis seine Mitgliederstärke (ca. 500) aus den Hoch-Zeiten der Friedens- bewegung nicht auf Dauer halten konnte, sind seine Aktionsmöglichkeiten heute begrenzt. Im Jahre 1996 versuchte er, Initiativen der Friedensbewegung zu bündeln und fusionierte mit dem Verein zur Förderung von Friedensarbeit, Friedenserziehung und Friedensforschung e. V. Aus dieser Vereinigung resultiert der neue Name „Arbeitskreis für Friedenspolitik“.
Unsere Arbeitsschwerpunkte
Unser Arbeitskreis hat es seit seiner Gründung als eine seiner wichtigsten Aufgaben angesehen, mit gründlichen, aber allgemein verständlichen Informationen, Analysen und Vorschlägen dem (atomaren) Rüstungswahn entgegenzutreten und der friedenspolitischen Vernunft eine Gasse zu bahnen: im Ringen um ein strikt defensives, atom- waffenfreies Verteidigungskonzept, gegen Atombombenversuche, Landminen und – vor allem: gegen einen Missbrauch der Bundeswehr im Rahmen von NATO-Einsätzen „out of area“ und gegen den schleichenden Massenmord mit Uranmunition.
Von Zeit zu Zeit machen wir größere Aktionen, wie z. B. eine Plakataktion zu den Wahlen, oder wirken mit bei der Organisation öffentlicher Veranstaltungen.
Schwerpunkt unserer Arbeit ist es jedoch, friedenspolitische Informationen zu erarbeiten und bereitzustellen, die man in den Medien kaum findet. Diese Informationen machen wir unseren Mitgliedern in regelmäßigen Rundbriefen oder Broschüren zugänglich (siehe unten).
Einige Jahre haben wir unterstützend eng mit der wichtigsten deutschen Friedens-Zeitschrift „antimilitarismus-information“ zusammengearbeitet.
Seit 2004 unterstützen wir die Ringvorlesung "Energie – Umwelt – Gesellschaft – Aktuelle Probleme aus wissenschaftlicher Sicht" an der Freien Universität Berlin (initiiert und geleitet von Prof. Dr. Roland Reich) inhaltlich, organisatorisch und finanziell. In dieser Ringvorlesung werden nicht zuletzt aktuelle Probleme der Friedensforschung behandelt. Der Arbeitskreis brachte 2005 den Schwerpunkt Friedenspolitik mit sechs Vorträgen ein.
Seit 2006 versuchen wir, zur größtmöglichen Verbreitung der alarmierenden medizinischen Untersuchungsergebnisse über Auswirkungen der Uran-Munition beizutragen, die Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther (s. u.: Veröffentlichungen) im Kampfgebiet des 1. Golfkrieges zusammengetragen hat. Neuerdings ist die Information der Öffentlichkeit über die massenmordähnlichen Auswirkungen der Uranmunition ein Arbeitsschwerpunkt: Wir erstellten eine Dokumentation zum Thema „Kriegführung mit Urangeschossen“, die Sie weiter unten heruunterladen können. |