Steffen Rogalski
Das Dilemma der Sanktionen gegen den Irak
erschienen als Beilage der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“
im Dossier Nr. 37
April 2001
2,--€
Dieses Dossier können Sie beziehen bei:
Wissenschaft und Frieden, Rheingasse 8, 53113 Bonn
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Inhalt:
- Die Ziele der Sanktionen und ihre Realitätstüchtigkeit – sanktionstheoretische und friedenspolitische Implikationen
- Die unzureichenden Möglichkeiten des innenpolitischen Wandels
- Die Arbeit der UNSCOM und die Effektivität der Sanktionen
- Die harten humanitären Folgen der Sanktionen
- Aktuelle politische Situation, Gesamtbewertung und realpolitische Alternativen
- Ausblick
- Anmerkungen, Literaturverzeichnis
Die lückenhafte Abrüstung der irakischen Massenvernichtungswaffen und die notwendige Kontrolle des diktatorischen Regimes geben Anlass zur Aufrechterhaltung der Sanktionen, die extremen Leiden der Bevölkerung in Folge der Sanktionen verlangen aber, diese aufzuheben. Das ist das Dilemma, vor dem die internationale Staatengemeinschaft gegenwärtig steht.
- Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über Ursachen, Durchführungsbestimmungen und Folgen der UNO-Sanktionen gegenüber dem Irak. Es werden die Ziele der Sanktionen erläutert, die Sanktionen selbst werden auf ihre Praktikabilität untersucht und in einen „sanktionstheoretischen“ Kontext gestellt.
- Die Ergebnisse im Bereich der Abrüstung der irakischen Massenvernichtungswaffen und ihrer Trägersysteme und die „Wandlungsfähigkeit“ des Irak bzw. des irakischen Regimes werden dsargestellt..
- Die furchtbaren humanitären Auswirkungen von Krieg und Sanktionen auf die irakische Bevölkerung und die Infrastruktur des Landes werden geschildert.
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